Tierschutzarbeit

Unter dieser Rubrik möchten wir Ihnen mehr Einblicke in unsere aktive Tierschutzarbeit geben.
Einige besondere Fälle von Verwahrlosungen, Misshandlungen, Beschlagnahmungen und auch Kooperationen in Deutschland möchten wir an dieser Stelle auch mal erzählen.
Wichtig ist uns, dass auch sichtbar wird, dass es uns nciht nur um Vermittlung geht, sondern gerade viele andere Aktionen manchmal mehr bewirken können. Wir möchten auch für schwierige Fälle da sein. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Einzelschicksale wir mitbegleiten konnten.

Aktuelles aus der Tierschutzarbeit

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Die Polizei wurde gerufen - weil Nachbarn ein lautes Hundegeschrei hörten. Als die Polizei ankam, fand man SAMI, einen jungen Rüden, den man die Rute mit einer Kneifzange kupieren wollte blutend vor. Wie grausam können Menschen sein!!!
Sofort wurde er in die nächste Klinik gefahren.

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Was hat man ihm bloß angetan! Sagte unsere Gabi als sie ihn für uns für den Transport nach Deutschland ausreisefertig gemacht hat. Zusammengekauert saß er in der Pension als wir im Juni in Portugal waren. Huschte immer vor uns davon und wenn wir ihn festhielten dann versteifte er völlig, wendete den Blick ab und ließ es über sich ergehen. Aber so mehr man ihn kraulte verschwand auch seine Steifheit. In der Pension konnte er nicht mehr bleiben, da wir diese immer nur als Übergangslösung nehmen konnten - somit war klar, ins Tierheim geht er nicht - er muss zu uns!

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Ängstlicher Lord soll seine Chance auf ein normales Leben bekommen
Lord kam zusammen als Junghund ins Canil. Zusammen mit seinem Bruder trauten sie sich nicht aus der Ecke. Man trennte sie damit sie vielleicht mit anderen etwas offeneren Hunde auch mehr Vertrauen fassten. Bei seinem Bruder klappte es gut, doch Lord traute sich nicht wirklich mehr. Bei jeden unserer Besucher fanden wir ihn im gleichem ängstlichen Zustand in der Ecke des Zwingers. Leider zog er sich immer mehr zurück, so dass wir nun eine Entscheidung treffen mussten.

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Hundeschicksal in Portugal – Klein Haralds Schicksal

Auf dem Weg über die engen Dorfstraßen Richtung Tierheim Mertola saß er plötzlich auf der Straße! Ein kleiner Rauhaardackelmix. Bewegte sich keinen Zentimeter, so dass wir aussteigen mussten, um ihn zur Seite zu bewegen. Zum Glück waren wir recht langsam – sonst hätten wir ihn sicherlich zu spät gesehen. Als Carla ihn auf den Arm nahm um ihn von der Straße zu tragen hatte sie nur ein Häufchen Elend auf dem Arm. Völlig abgemagert, völlig verwahrlost, übersäht mit Parasiten und Hautschuppen – triefende Äuglein. Keine Sekunde länger mussten wir überlegen. Sofort packten wir den kleinen Mann ein. Dankbar und immer entspannter kuschelte sich “Harald”, wie wir ihn kurzerhand tauften, an uns.
In Mertola trafen wir uns mit Tierschutzfreundin Gabi, die den kleinen Mann dann mit sich nach Hause zur weiteren Versorgung nahm, denn ein Tierarzt sollte erstmal sein Allgemeinzustand abchecken.

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WOLF – hatte sich schon fast aufgegeben – nun hat er neue Lebensfreude gefunden

Im Juni lernten wir Wolf kennen, der gerade neu ins Canil kam. Völlig verwahrlost und in einem absolut schlechten Zustand kam er an. Leider konnten wir ihn da noch nicht fest reservieren, er eine Mindestablaufzeit im Canil verweilen muss bevor wir ihr haben dürfen!
Nun besuchten wir im September erneut das Canil und konnten den nun noch mehr abgemagerten und sich aufgebenden Rüden mitnehmen. Und….er soll schnell zu uns kommen, denn er hat es so verdient. Er ist nun auf einer Pflegestelle in Portugal und taut mehr und mehr auf. Eine total treue Seele.
Wolf muss wieder ganz zu Kräften kommen. Er braucht dringend Muskulatur. Ein Röntgenbild haben wir von der Hüfte bereits machen lassen, welche nicht gut aussieht, aber wir hoffen, dass sich durch gezielte Bewegung und Muskelaufbau, guter Pflege und Versorgung, einiges retten kann.

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Goldimama Nube schwere Deformierung der Bandscheibe
Nun ist Nube bei uns angekommen und hat hier gleich alle Herzen erobert.
Leider sahen wir sofort dass sie nicht richtig läuft und haben erste Röntgenaufnahmen machen lassen und diese auch an direkt zu einer zweiten Diagnose an eine Klinik geschickt.
Die Diagnose ist nicht ganz eindeutig, deshalb müssen wir sie ins MRT schicken um genau festzustellen ob es wirklich die Bandscheibe ist und eine Operation notwendig wird. Im Raum stehen aber auch noch eine Borreliose, wo wir nun noch auf die Blutergebnisse warten.
Nube hat wenig Muskeln und sie bekommt derzeit Medikamente wodurch sie schon besser läuft. Wir hoffen sehr dass alles gut wird für Nube, da sie so eine tolle sanfte und einfach bezaubernde Hündin mit großem Herz ist.
Sollte eine Operation nötig werden, soll diese auf jeden Fall gemacht werden - auch wenn da erhebliche Kosten auf uns zukommen werden. SIE IST ES WERT !!!

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ELVIS - einfach über den Tierheimzaun geworfen mit einer schlimmen Augenverletzung
Manchmal berührt uns ein Schicksal besonders. Der kleine Elvis wurde in einem katastrophalen Zustand über den Tierheimzaun in Beja gegeworfen. Er war in einem erbärmlichen Ernährungszustand und hatte eine schwere Augenverletzung durch eine Granne. Gott sei Dank konnte sein Auge erhalten werden und unter der guten Pflege unserer portugiesischen Tierschutzkollegen hat sich der kleine Mann tapfer geschlagen . Nun wartet der kleine Held auf seiner Pflegestelle auf Menschen die ihm ein gutes Zuhause bieten möchten.

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Herzklappenfehler festgestellt
Winnie, der arme Knopf hat nun sein Herzultraschall hinter sich und wir mussten mit erschrecken feststellen, dass seine Herzklappen nicht mehr komplett schließen und sein Vorhof schon vergrößert ist. Für ihn wurde es höchste Zeit, ihn auf Herztabletten ( Vetmedin ) einzustellen. Außerdem bekommt er auch Tabletten zum Entwässern. Nach 2 Monaten müssen wir nochmal ein Herzschall zur Kontrolle machen, damit wir wissen, ob die Medikamente gut anschlagen, oder ob an der Medikation noch etwas verändert werden muss. Mit etwas Glück können wir mit diesen Tabletten sein Leben entscheidend verlängern und er kann noch einige Jahre glücklich bei uns sein Leben genießen.

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Amputation nach Unfall
Astro hatte eine Familie in Portugal, die ihn, wie so oft in südlichen Ländern, morgen zur Gassirunde einfach alleine rausgelassen wurde. Leider lief er auf die Straße und ein Auto erfasste den kleinen Kerl. Seine Besitzer brachten ihn zum Tierarzt und wollten ihn einschläfern lassen, doch der Tierarzt entschied sich dagegen, brachte ihn in die Tierklinik nach Lissabon, wo er aufwendig operiert wurde. Ein Vorderbein war gebrochen und völlig zerschmettert, so dass dies teilweise amputiert wurde und eine Platte eingesetzt um dies zu halten. Ein Hinterbein war ebenfalls gebrochen und die Hüfte deformiert, so dass der Hüftknochen entfernt wurde. Eine riesen Operation und lange Tierklinikaufenthalt folgten und danach kam er nach all den Bemühungen doch wieder ins Tierheim.

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Molly - völlig vernachlässigt
So fand man Molly! Völlig vernachlässigt mit Parasiten übersäht und stark an Räude erkrankt. Keiner kümmerte sich um die Hündin, im Gegenteil, die Besitzer fanden das völlig normal! Zum Glück konnten wir sie nach langer Überredungskunst dazu bekommen, dass sie Molly abgeben. So kam Molly ins Tierheim Beja.

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Mafalda – traurige Geschichte einer Hündin
Bei unserem letzten Portugal Trip im September fiel uns im Tierheim Beja diese Hündin sofort ins Auge – MAFALDA.
Als Gebärmaschine ausgenommen bis sie zusammen gebrochen ist und dann an einer alten Mülltonne entsorgt!
Fassungslos steht man da! Sie hat ein liebes Wesen und ist gut verträglich. Wozu Menschen fähig sind um Geld zu verdienen – auf Kosten von Lebewesen!

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HENNES traurige Vorgeschichte
Hennes wurde am Straßenrand mehr tot als lebendig gefunden. Was ihm widerfahren ist, kann man nicht sagen, entweder hat jemand versucht ihm dilettantisch den Hals durch zuschneiden, hat sich aber nicht bis zu Vollendung getraut oder er ist in einer Schlinge oder einem Zaun hängen geblieben. Selbst die Tierklinik in der er sofort operiert wurde, konnte nur diese Vermutungen anstellen.

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KISHA – kleine Hundedame unter Mülltonnen gefunden
Dieses arme Pudelmixmädchen wurde gestern unter einem Müllkontainer völlig erschöpf, in einem erbärmlichen Zustand aufgefunden.Was immer ihr wiederfahren ist, wir können es nur erahnen. Nun geht Kisha (Hoffnung) erstmal zu dem Tierarzt. Sicher werden wir bald mehr über Kisha berichten können.

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PEANUT – schutzlos an einem Gully befestigt
Manchmal stehen wir fassungslos da…wie versteinert! Wozu manche Menschen fähig sind.!
Diese kleine Hündin haben unsere befreundeten Tierschützer vor Ort angebunden an einem Gulli gefunden. Der Gully sollte ihr als Unterstellmöglichkeit bei der Hitze dienen…gefüttert wurde sie mit Essensreste und Tierkadaver. In einer Rettungsaktion konnte die Hündin, die wir nun PEANUT getauft haben befreit werden und ins Tierheim gebracht werden.
Einem Tierarzt wurde sie vorgestellt. Peanut war fast ausgetrocknet und verhungert.

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Ein Angsthund kommt ins neue Leben
Zusammengeschnürt in einem Karton, oben zugeschnürt mit Kanninchendraht. So standen ein Pack Welpen vor dem Tierheim Beja. Einfach abgestellt wurden sie dort. Sechs Geschwister (Freya, Timon, Miss, Pink, Zé, Borby). Ein Mix aus Galgo und Rafeiro Herdenschutzhund. Freya, Timon und Miss konnten wir relativ schnell zu uns holen. Sie waren sehr ängstlich aber noch sehr jung und ihre Unsicherheit konnten wir schnell umwandeln und sie fanden tolle Menschen für sich. Nur Borby, Pink und Zé rutschten auf unserer Liste immer weiter nach hinten und bald waren sie über ein Jahr im Tierheim - wurden dort groß!