Tierschutzarbeit

Unter dieser Rubrik möchten wir Ihnen mehr Einblicke in unsere aktive Tierschutzarbeit geben.
Einige besondere Fälle von Verwahrlosungen, Misshandlungen, Beschlagnahmungen und auch Kooperationen in Deutschland möchten wir an dieser Stelle auch mal erzählen.
Wichtig ist uns, dass auch sichtbar wird, dass es uns nciht nur um Vermittlung geht, sondern gerade viele andere Aktionen manchmal mehr bewirken können. Wir möchten auch für schwierige Fälle da sein. Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Einzelschicksale wir mitbegleiten konnten.

Aktuelles aus der Tierschutzarbeit

von Natalie Plagemann

April 2017 - Astro

Amputation nach Unfall
Astro hatte eine Familie in Portugal, die ihn, wie so oft in südlichen Ländern, morgen zur Gassirunde einfach alleine rausgelassen wurde. Leider lief er auf die Straße und ein Auto erfasste den kleinen Kerl. Seine Besitzer brachten ihn zum Tierarzt und wollten ihn einschläfern lassen, doch der Tierarzt entschied sich dagegen, brachte ihn in die Tierklinik nach Lissabon, wo er aufwendig operiert wurde. Ein Vorderbein war gebrochen und völlig zerschmettert, so dass dies teilweise amputiert wurde und eine Platte eingesetzt um dies zu halten. Ein Hinterbein war ebenfalls gebrochen und die Hüfte deformiert, so dass der Hüftknochen entfernt wurde. Eine riesen Operation und lange Tierklinikaufenthalt folgten und danach kam er nach all den Bemühungen doch wieder ins Tierheim.

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von Natalie Plagemann

Februar 2017 - Molly

Molly - völlig vernachlässigt
So fand man Molly! Völlig vernachlässigt mit Parasiten übersäht und stark an Räude erkrankt. Keiner kümmerte sich um die Hündin, im Gegenteil, die Besitzer fanden das völlig normal! Zum Glück konnten wir sie nach langer Überredungskunst dazu bekommen, dass sie Molly abgeben. So kam Molly ins Tierheim Beja.

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von Natalie Plagemann

September 2016 - Mafalda

Mafalda – traurige Geschichte einer Hündin
Bei unserem letzten Portugal Trip im September fiel uns im Tierheim Beja diese Hündin sofort ins Auge – MAFALDA.
Als Gebärmaschine ausgenommen bis sie zusammen gebrochen ist und dann an einer alten Mülltonne entsorgt!
Fassungslos steht man da! Sie hat ein liebes Wesen und ist gut verträglich. Wozu Menschen fähig sind um Geld zu verdienen – auf Kosten von Lebewesen!

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von Natalie Plagemann

Juli 2016 - Hennes

HENNES traurige Vorgeschichte
Hennes wurde am Straßenrand mehr tot als lebendig gefunden. Was ihm widerfahren ist, kann man nicht sagen, entweder hat jemand versucht ihm dilettantisch den Hals durch zuschneiden, hat sich aber nicht bis zu Vollendung getraut oder er ist in einer Schlinge oder einem Zaun hängen geblieben. Selbst die Tierklinik in der er sofort operiert wurde, konnte nur diese Vermutungen anstellen.

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von Natalie Plagemann

Juni 2016 - Kisha

KISHA – kleine Hundedame unter Mülltonnen gefunden
Dieses arme Pudelmixmädchen wurde gestern unter einem Müllkontainer völlig erschöpf, in einem erbärmlichen Zustand aufgefunden.Was immer ihr wiederfahren ist, wir können es nur erahnen. Nun geht Kisha (Hoffnung) erstmal zu dem Tierarzt. Sicher werden wir bald mehr über Kisha berichten können.

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von Natalie Plagemann

Juni 2016 - Peanut

PEANUT – schutzlos an einem Gully befestigt
Manchmal stehen wir fassungslos da…wie versteinert! Wozu manche Menschen fähig sind.!
Diese kleine Hündin haben unsere befreundeten Tierschützer vor Ort angebunden an einem Gulli gefunden. Der Gully sollte ihr als Unterstellmöglichkeit bei der Hitze dienen…gefüttert wurde sie mit Essensreste und Tierkadaver. In einer Rettungsaktion konnte die Hündin, die wir nun PEANUT getauft haben befreit werden und ins Tierheim gebracht werden.
Einem Tierarzt wurde sie vorgestellt. Peanut war fast ausgetrocknet und verhungert.

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von Natalie Plagemann

August 2015 - Pan

Ein Angsthund kommt ins neue Leben
Zusammengeschnürt in einem Karton, oben zugeschnürt mit Kanninchendraht. So standen ein Pack Welpen vor dem Tierheim Beja. Einfach abgestellt wurden sie dort. Sechs Geschwister (Freya, Timon, Miss, Pink, Zé, Borby). Ein Mix aus Galgo und Rafeiro Herdenschutzhund. Freya, Timon und Miss konnten wir relativ schnell zu uns holen. Sie waren sehr ängstlich aber noch sehr jung und ihre Unsicherheit konnten wir schnell umwandeln und sie fanden tolle Menschen für sich. Nur Borby, Pink und Zé rutschten auf unserer Liste immer weiter nach hinten und bald waren sie über ein Jahr im Tierheim - wurden dort groß!

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